Das Geld des Kreises ist gedacht für eine Diplom-Sozialpädagogin, die das Konzept einer Beratungsstelle für Jugendliche und junge Erwachsene in Krisensituationen weiterentwickelt hat. Ziel ist die (Wieder-) Erlangung von Beschäftigungsfähigkeit. Neben arbeitsintegrativen Maßnahmen wird der Fokus auch auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Problemlösungskompetenzen gelegt. So entstand etwa das Projekt „Fit für die eigene Wohnung“.
Die Vorhaben der AWO-Berufshilfe zur Eingliederung von Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen in das Berufsleben werden bereits seit Jahren durch den Rhein-Kreis Neuss finanziell unterstützt. Ein Beispiel ist das Projekt „Motivation durch Perspektive“ (MOPS) in Grevenbroich, das 2012 begann. Zur Förderung eigener Projekte erhält die AWO-Berufshilfe seit 2018 aus Mitteln des Sozialen Handlungskonzepts einen Zuschuss zu den Kosten einer „halben“ Fachkraftstelle.