„Das Verhalten des Ministeriums stellt einen eklatanten Rechtsbruch dar. Auf diese Weise wird möglicherweise Anwohnern der ihnen nach dem Gesetz zustehende Lärmschutz vorenthalten“, kritisiert deren Vorsitzender, Werner Kindsmüller.
Seit der Festlegung der Lärmschutzbereiche habe vor allem die Zahl der Nachtflüge stark zugenommen. Lärmkartierungen des Landesamts für Natur-, Um-welt- und Verbraucherschutz (LANUV) legen nahe, dass die geltenden Schutzbereiche veraltet seien.
Bauliche Maßnahmen zum Schutz vor Fluglärm würden damit möglicherweise Anwohnern vorenthalten.
Der Verein hat in einem Brief an Minister Oliver Krischer gefordert, dass eine Überprüfung der Lärmschutzbereiche noch in diesem Jahr vorgenommen werden müssen. Sollte dies nicht erfolgt, drohte der Verein „Kaarster gegen Fluglärm“ sogar mit einer Klage.