Das beste Buch, das Du zuletzt gelesen hast?
„House of God“ von Samuel Shem, weil es ein Buch ist, das den Ärztemythos der „Halbgötter in weiß“ auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
Dein Lieblingskleidungsstück?
Rote Converse Turnschuhe, weil ich der Meinung bin, man sollte, egal wie dunkel es draußen ist, immer versuchen, ein bisschen Farbe in die Welt zu bringen.
Dein letzter Rausch und zu welchem Anlass?
Alkohol, am Wochenende mit Freunden, weil es lange her war, dass wir etwas zusammen gemacht haben.
Deine größte sportliche Leistung?
Keine.
Du bist kein Anhänger von:
Rechtsradikalen, weil – ist da wirklich eine Erklärung notwendig?
Dieses Talent würde mir niemand zutrauen:
Keine Ahnung.
Welcher Mensch hat Dich besonders beeindruckt?
Henry Dunant, weil er als „0815“-Kaufmann aufgestanden ist und Verwundeten half. Sein Wirken und Gründen des Roten Kreuzes zeigt, dass, egal wie schrecklich die Zeiten sind, immer Menschen aufstehen werden, um anderen zu helfen. Und dank ihm weiß jeder auf der Welt, dass er unter dem roten Kreuz auf weißem Grund Hilfe findet.
Welches Wort würdest Du am liebsten nie wieder hören:
„Klausurrelevant“.
Das möchtest Du können ...
Fotografisches Gedächtnis, weil das vieles einfacher machen würde.
Deine größte Schwäche?
Zu viel reden, weil das viele Menschen abschreckt, und ich oft mal über das Ziel hinausschießen kann.
Dein größter Fehler?
Kein Kommentar.
Du wärst gerne für einen Tag:
Bundeskanzler, um die Macht zu haben, in unserem Land wieder Menschlichkeit walten zu lassen.
Wer weitere Fragen an den Prinzen hat, trifft ihn spätestens beim Rosenmontagszug in Büttgen: Hier wird er mit vollen Händen Kamelle unters närrische Volk bringen. An Aschermittwoch endet seine Zeit als Karnevalsprinz, aber eins ist sicher: Er wird weiter auf Bühnen und in der Bütt zu sehen sein.
Raphael I. möchte aber nicht nur feiern, sondern auch Gutes bewirken: Zu den Veranstaltungen brachte er stets einen Spendenwürfel mit, um so Geld für die Notfallseelsorge im Rhein-Kreis Neuss zu sammeln. Auch wurde überall dort, wo der Prinz auftrat, ein Pin verkauft, gestaltet mit dem Emblem der Notfallseelsorge, das eine Narrenkappe trägt. Der Erlös fließt ebenfalls in das Spendenprojekt. Die Wahl des Spendenzwecks lag nahe: Raphael, Oberstufenschüler des Erzbischöflichen Gesundheitsgymnasiums Marienberg in Neuss, engagiert sich als Schulsanitäter sowie beim Deutschen Roten Kreuz als Sanitäter, hat alljährlich Einsätze auf Veranstaltungen wie den Schützenfesten oder Kaarst Total.
Am Rosenmontag wird er aber auf der Seite der Feiernden statt der Helfenden stehen. Feiern Sie mit ihm, liebe Kaarster! Denn wer weiß, ob es in der kommenden Session wieder einen Kaarster Karnevalsprinzen geben wird. Mit Prinz ist’s auf jeden Fall viel schöner – das hat Raphael I. bewiesen!
Einen ausführlichen Artikel über den Karnevalsprinzen Raphael I. Leßmann, der auch zu Beginn der Session in unserem Magazin KAARSTer Leben zu lesen war, finden Sie hier: https://www.stadt-kurier.de/kaarst/raphael-i-lessmann-juengster-karnevalsprinz-in-der-stadtgeschichte_aid-106623493